In Lemgo/Lippe geboren Aufgewachsen an der Deutsch/Niederländischen Grenze in Emmerich Ausbildung als Industrie-Kaufmann Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik in Kleve, Münster und Berlin Studium Psychologie, Philosophie, Politologie und Soziologie FU-Berlin, Abschluß Dipl. Soz. 20 Jahre tätig als Unternehmer in der Reprografie Seit 2007 freiberuflicher Fotograf Fotografiert seit dem 14. Lebensjahr Entwickelt seine erste Bilder selbst Die Kamera wird sein ständiger Begleiter. Bis 2007 analog, danach der Einstieg in die digitale Fotografie Seit 2008 Durchführung von Workshops Bisher ca. 20 Ausstellungen
Fotografische Schwerpunkte Architektur Portrait Streetart Dokumentationen über verlassene Orte
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Verlorene Orte Der hier gezeigte Bildband ist eine Zusammenfassung meiner Leidenschaft, verlassene, marode Orte zu besuchen, sowie fotografisch, als auch künstlerisch zu dokumentieren. Die Bilder sind das Resultat umfangreicher Recherchen und intensiver Einarbeitung in die Methoden der digitalenBildbearbeitung.
Fotografie bedeutet für mich das Einfangen eines Augenblickes, die Abbildung eines aktuellen Zustandes, der sich nicht wiederholen wird. Nicht was ich sehe ist wichtig, sondern wie ich es interpretiere. Deshalb arbeite ich gerne mit Bildbearbeitung und Bildverfremdung, nicht nur um meine Interpretation des Motivs zu verdeutlichen, sondern auch um die Farben und die Strukturen des Verfalles dieser verlassenen Orte hervorzuheben. Hierzu benutze ich das Verfahren der HDRI Fotografie (Hochkontrastbilder).
Es ist nicht nur der Charme dieser verlassenen Orte, der immer wieder seine Anziehungskraft auf mich ausübt, meine Fotografien sollen auch eine Dokumentation der heute noch sichtbaren Wirtschaftswunden der Wiedervereinigung sein, bevor diese Orte abgerissen, oder Opfer des Vandalismus werden.
Nicht alle diese Orte sind frei zugängig, oder nur mit Sondererlaubnis betretbar. Der geneigte Betrachter möge es mir deshalb verzeihen, wenn ich zu einigen Bildern keine genauen Ortsangaben mache. Das Betreten dieser Orte kann für den Unkundigen lebensgefährlich sein.
Ich zähle mich zu dem Kreis der Fotografen, die sich „Urban Explorer“ nennen. Daher gilt auch für mich deren Ehrenkodex: „Nichts mitnehmen, nichts verändern, nichts zerstören“.
Axel Hansmann
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