Margarinefiguren
Margarinefiguren sind sozusagen die Mutter aller Gimmicks. In den 1950ern hatte Fritz Homan (Firma) die Idee, seiner Margarine von FRI-HOMA - Spielzeug-Figuren als Werbezugabe beizulegen. Hergestellt wurden die Teile für ihn im Spritzguss aus Plastik durch die Firma SIKU von Richard Sieper. Nachdem diese Art der begabe immer mehr Nachahmer fand, die sich einen Wezzkampf darin lieferten, mit immer aufwändigeren beigaben die Gunst der Kinder zu gewinnen, um die Kaufentscheidung der Eltern zu beeinflussen und dadurch der Aufwand den Gewinn zu übersteigen begann, liefen die Figurenbeigaben Anfang der 60er mehr oder minder aus. Übrig blieb ein Sammelgebiet, das bis heute seinen reiz entfaltet.
Bücher zum Sammelgebiet
- Peter Konrad: Margarine-Figürchen aus den fünfziger Jahren. 5. Auflage 2001. 440 Seiten in Farbe, DIN A4.